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gepostet am: Dienstag, 18.04.2017, 13:04 Uhr

„Rechte Ökologie“ – Vortrag und offene Diskussion

Am 12. 05.2017 von 18:00 – 20:00 findet im Erich-Zeigner-Haus e.V. die Auftaktveranstaltung der Projektreihe “ Zwischen Ausgrenzung und Integration – Perspektiven und Tendenzen des Rechtsextremismus heute“ statt. Innerhalb des Vortrages durch den Referenten PD Dr. Nils Franke und der anschließenden offenen Diskussion wird geklärt, was  die Begriffe Heimat, Natur und Kulturlandschaft mit den rechtsradikalen Forderungen von „Umweltschutz gleich Heimatschutz“ zu tun haben. Was geschieht, wenn die Diskussion um nichteinheimische Pflanzen, „Artenreinheit“ und „gesunde Landschaft“ rassistische Bezüge weckt? Welche Strategien der rechtsradikalen Szene stecken hinter der Instrumentalisierung von Themen des Umwelt- und Naturschutzes und welche Auswirkungen hat dies für den Naturschutz und seine Akteur/innen? „Rechte Ökologie“ scheint auf den ersten Blick ein Randthema im Rechtsextremismus zu sein. Tatsächlich ist das völkische Naturverständnis eine der wichtigsten Grundlagen seiner Ideologie.

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gepostet am: Mittwoch, 05.04.2017, 12:04 Uhr

Projektreihe „zwischen Ausgrenzung und Integration – Perspektiven und Tendenzen des Rechtsextremismus heute“

Ab Mai 2017 startet im Erich-Zeigner-Haus e.V. eine Projektreihe mit dem Titel „zwischen Ausgrenzung und Integration – Perspektiven und Tendenzen des Rechtsextremismus heute“in Kooperation mit dem Wissenschaftlichen Büro Leipzig.

Den Auftakt bildet ein Vortrag von PD Dr. Nils Franke zum Thema „Rechte Ökologie“ am 12.05.2017 von 18.00 Uhr – 20.00 Uhr, in dem er die Zusammenhänge zwischen den Begriffen Heimat, Natur und Kulturlandschaft mit rechtsradikalen Forderungen von „Umweltschutz gleich Heimatschutz“ darlegt. Welche Strategien der rechtsradikalen Szene stecken hinter der Instrumentalisierung von Themen des Umwelt- und naturschutzes und welche Auswirkungen hat dies für den Naturschutz und seine Akteure?

Zu dieser und allen folgenden Veranstaltungen sind Sie herzlich eingeladen. Im monatlichen Rhythmus werden Sie die Möglichkeit bekommen, Vorträge anzuhören und hinterher in rege Diskussionen überzugehen.

Besuchen Sie uns gerne auf Facebook  um immer über aktuelle Themen, Veranstaltungen und Projekte informiert zu sein.

 Die geplanten Veranstaltungen können Sie hier einsehen.

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gepostet am: Dienstag, 21.03.2017, 12:03 Uhr

Jugendliche forschen weiter – ein Artikel der LVZ

LVZ-Artikel-21.03.2017Ein neuer Artikel über unsere aktuellen Jugendprojekte in Leipzig ist heute in der Leipziger Volkszeitung erschienen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

 

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gepostet am: Freitag, 10.03.2017, 13:03 Uhr

Buchvorstellung „Politik und Religion“

Die Buchvorstellung findet am  25.03.2017 um 19.00 Uhr im Erich-Zeigner-Haus e.V. in der Zschochersche Straße 21 in 04229 Leipzig statt. Der Eintritt wie ist immer frei.

Henry Lewkowitz befasste sich bereits in seiner Masterarbeit an der Universität Leipzig mit demProblemfeld einer philosophisch begründbaren Unvereinbarkeit von Politik und Religion. Heute konstatiert er, dass die politischen Konsequenzen dieser Problematik in der Öffentlichkeit zunehmen sichtbar werden und immer breitere gesellschaftliche Sphären betreffen. In Zeiten zunehmender religiöser Konflikte, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene, versucht er nun eine Klärung über die Ursachen und mögliche Antworten für die Lösung dieses Problems aufzuzeigen. Wie kann eine säkulare Gesellschaft mit einen nicht diskursiv verhandelbaren „religiösen Kern“ einer Glaubensgemeinschaft umgehen? Wie will und sollte sie den säkularen Umgang mit Religion und religiösen Einstellungen institutionell gestalten, ohne der Gefahr von prinzipiellen Bevorzugungen einerseits und Benachteiligungen andererseits anheimzufallen? Mit welcher Konzeption von „Toleranz“ stellt sie sich dem philosophischen Problem der Unvereinbarkeit von Politik und Religion?

Mit einem Nachwort von Florian Illerhaus.

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Henry Lewkowitz, Jahrgang 1989, studierte Sozialwissenschaften und Philosophie an der Universität Leipzig sowie Kulturwissenschaften und Geschichte an der Fernuniversität Hagen. Er ist Vorstandsmitglied in verschiedenen Vereinen, soz.B. im Netzwerk gegen Islamfeindlichkeit und
Rassismus Leipzig e.V. und selbstständiger Referent und Projektleiter in der politischen
Bildungsarbeit. Zudem ist er Geschäftsführer und 2. Vorstandsvorsitzender des Erich-Zeigner-Haus e.V.
Er veröffentlichte als Autor im bookra Verlag bisher „Stolpersteine un und um Leipzig. Jugendprojekte des Erich-Zeigner-Haus e.V.“ (2016) sowie „Das Leben und Wirken von
Friedrich Ernst Lewek. Zum kirchenpolitischen Umgang mit dem ‚nichtarischen‘ Amtsbruder
während der NS-Diktatur in Leipzig“ (2016).
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Henry Lewkowitz: Politik und Religion –
Eine philosophische Auseinandersetzung mit dem
Problem ihrer Unvereinbarkeit
ISBN: 978-3-943150-16-2
130 Seiten, Hardcover
12,90€ Ladenverkaufspreis
bookra Verlag, Inh.: Florian Illerhaus
www.bookra-verlag.de
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gepostet am: Montag, 09.01.2017, 13:01 Uhr

09.01.2017 Demonstration gegen Legida

Heute heißt es Gesicht zeigen und sich Legida bei ihrem „Spaziergang“ entgegenzustellen. Die Laufroute von Willkommen in Leipzig: 2017 demokratisch.gerecht.vielfältig verläuft wie folgt:

Treffpunkt 18 Uhr Nikolaikirchhof – Schumachergässchen – Reichsstraße – Grimmaische Straße – Thomasgasse – Gottschedstraße – Treff LnP auf Käthe-Kollwitz-Straße – Friedrich-Ebert-Straße – ca. 19 Uhr Eintreffen am Waldplatz.

Legida wird heute unter anderem durch das Waldstraßenviertel laufen. Hier der Link zum LVZ Artikel vom 06.01.2017:

http://www.lvz.de/…/Legida-Route-in-Sichtweite-zum-Ariowits…

19.15Uhr findet eine Mahnwache des Erich-Zeigner-Haus e.V. an dem Stein von Hermann Kirschbaum in der Feuerbachstraße 17a statt. Dazu sind Sie eingeladen, um daran teilzunehmen.

Dass Legida durch das Waldstraßenviertel laufen darf, kann in keiner Form akzeptiert und auch nicht toleriert werden.

Wir rufen dazu auf, sich dem Netzwerk Willkommen in Leipzig: 2017 demokratisch.gerecht.vielfältig anzuschließen und den Protest lautstark zu unterstützen.

 

Der Link zum Facebookaufruf:

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gepostet am: Mittwoch, 28.12.2016, 12:12 Uhr

Musikalische Lesung mit Matti Geschonneck

Musikalische Lesung mit Matti Geschonneck und Sebastian Krumbiegel

Matti Geschonneck liest aus:

Erwin Geschonnecks Lebenserinnerungen „Meine unruhigen Jahre“

Am 12. März 2017 wird der Erich-Zeigner-Haus e.V.  im Felsenkeller Leipzig eine musikalische Lesung mit dem Sohn des antifaschistischen Schauspielers und Künstlers Erwin Geschonneck durchführen. Matti Geschonneck wird aus dem Werk „Meine unruhigen Jahre“ seines Vaters vorlesen und zusätzlich eigene Erlebnisberichte mit seinem Vater vorstellen. Zusätzlich wird Sebastian Krumbiegel musikalische Beiträge von Berthold Brecht/Kurt Weil sowie Lieder von Marlene Dietrich vortragen. Die Moderation wird von Griseldis Wenner durchgeführt.

Grundlage der Musikalischen Lesung ist eine Veranstaltung mit Erwin Geschonneck vom 16.06.1996, bei der dieser sein Buch „Meine unruhigen Jahre“ vorstellte und die Veranstaltung als Auftakt der Ausstellung „Krieg und Leichen – Die letzte Hoffnung der Reichen“ des Erfinders der politischen Fotomontage und langjährigen Freundes John Heartfield nutzte. Zusammen haben beide unter anderem antifaschistische Fotomontagen in den 1930er Jahren gegen das NS-Regime publiziert, sodass beide emigrieren mussten.

Die Musikalische Lesung wird ebenfalls die Auftaktveranstaltung sein, um die John Heartfield Ausstellung „Politische Fotomontagen“ in den Räumen des Erich-Zeigner-Haus e.V. ab April 2017 erneut zu eröffnen. Dabei werden 33 Kopien seiner Politischen Fotomontagen ausgestellt, von denen 10 ausgewählte Einzelstücke bereits zur Musikalischen Lesung zu sehen sind.

Eine gemeinsame Veranstaltung von:

Erich-Zeigner-Haus e.V., DGB-Region Leipzig – Nordsachsen, DGB Stadtvorstand Leipzig, Bund der Antifaschisten Leipzig, Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V., Felsenkeller Leipzig

 

 

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Karten können Sie über diesen Link: https://www.tixforgigs.com/site/Pages/Shop/ShowEvent.aspx?ID=18916 erwerben.

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gepostet am: Dienstag, 20.12.2016, 11:12 Uhr

Straßenfest am 18.12.2016

~~~ Kleinzschocher wird bunt! ~~~

Die Veranstaltung zum 4. Advent der Bürgerinitiative Kleinzschocher wird bunt war eine runde Sache! Anlässlich zunehmender rassistischer und fremdenfeindlicher Ereignisse setzte die neugegründete Bürgerinitiative mit ihrem Straßenfest ein Zeichen für Offenheit und Toleranz. Dem Motto entsprechend war das Straßenfest bunt gemischt – sowohl durch die zahlreichen BesucherInnen, die sich trotz des dauerhaft regnerischen Wetters auf die Straße trauten als auch durch die Angebote. Bei Kaffee, Tee und Kuchen konnten die Kinder beim toben beobeachtet werden, die Redebeiträge der Willkommensinitiativen Weltoffenes Gohlis und Schönefeld, dem Netzwerk gegen Islamfeindlichkeit und Rassismus Leipzig und auch dem Erich-Zeigner-Haus e.V. anegehört und sich entspannt unterhalten werden. Musikalisch und technisch wurde die Veranstaltung durch den neugegründeten Verein Say it loud unterstützt. Man konnte sich aber auch von den Rhytmen syrischer Volkslieder mitreisen lassen. An der Feuerschale zeigten uns unsere syrischen Freunde wie spaßig Volkslieder sein können und bereicherten damit den Nachmittag.

Diese Auftaktveranstaltung war ein guter und notwendiger Schritt in die richtige Richtung. Mit einem guten Gefühl können die InitiatorInnen der Bürgerinitiative nun in eine Weihnachtspause starten und dann im nächsten Jahr an dieses Straßenfest wieder anknüpfen, um Kleinzschocher bunt werden zu lassen.

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gepostet am: Dienstag, 13.12.2016, 10:12 Uhr

09.01.2017 Demonstration gegen Legida

Willkommen in Leipzig
2017: demokratisch.gerecht.vielfältig

Auch wir als Erich-Zeigner-Haus e.V. schließen uns auch im neuen Jahr der Demonstration des Bündnis Willkommen in Leipzig – Eine weltoffene Stadt der Vielfalt unter dem Motto Willkommen in Leipzig: 2017 demokratisch.gerecht.vielfältig an und unterstützen diese tatkräftig!
Legida will seinen „2. Geburtstag“ feiern und diese Selbstdarstellung können und wollen wir nicht so einfach hinnehmen und rufen zur Unterstützung des Protests auf. Auch nach 2 Jahren der regelmäßigen Aufmärsche und Beästigungen durch das fremdenfeindliche Bündnis sind die LeipzigerInnen gefragt, um sich Legida entschlossen entgegenzustellen.

Teilt die Veranstaltung, ladet eure FreundInnen und Verwandten ein, kommt zahlreich und bezieht klar Stellung für das neue Jahr:

– 2017: demokratisch. gerecht. vielfältig. Gesellschaft gestalten statt Ängste verbreiten –

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gepostet am: Freitag, 18.11.2016, 13:11 Uhr

Einweihung Gedenktafel Wolfgang Heinze

Seit Anfang 2016 recherchieren SchülerInnen des Kant-Gymnasiums Leipzig zum Leben von Wolfgang Heinze. Anlass ihres Projektes waren die Verwüstungen von Neonazis im Januar in der Wolfgang-Heinze-Straße. Mit dem Ziel ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzten entschieden sich die SchülerInnen zu einem Projekt in Zusammenarbeit mit dem Erich-Zeigner-Haus e.V. Das Ergebnis ihrer Recherchearbeit ist eine Gedenktafel für den Stillen Helden Wolfgang Heinze, der in der NS Diktatur Zwangsarbeitern half und deren Lebensbedingungen verbesserte. Wolfgang Heinze wurde aufgrund eines Verrats hingerichtet. An seinem letzten freigewählten Wohnort, in der Kochstraße 66 in Leipzig, wird am 25.01.2017 eine Gedenktafel angebracht.

Die SchülerInnen laden Sie recht herzlich zur feierlichen Einweihung der Gedenktafel am 25.01.2017 um 16.00Uhr in die Kochstraße 66 in Leipzig ein.

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